Gästebuch!

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Kerstin Janott schrieb am 04.01.2016 - 10:10 Uhr
Sehr geehrter Herr Seebald,
herzlichen Dank für Ihren Beitrag und natürlich darf jeder anderer Meinung sein, das ist so in einer Demokratie und das finde ich auch gut, denn nur im Austausch mit anderen ist die eigene Meinung überprüfbar.
Ich denke, das Gästebuch von Langenscheid ist kaum eine geeignete Plattform für politische Diskussionen, die ich deshalb auch hier nicht führen möchte. Gerne können Sie mir eine Mail senden und wir führen die Diskussion dort weiter. Nur zur Klarstellung: Mein Votum bezieht sich auf unseren aktuellen Umgang mit Menschen, die heute zu uns kommen, und Hilfe brauchen. Dazu braucht es einfach tatkräftige Hilfe, die zur Zeit täglich tausendfach geschieht, und dafür bin ich sehr dankbar. Dass die Entscheidungen in der Weltpolitik und sicherlich nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen Kriege verursachen und diese Flüchtlingsströme überhaupt erst auslösen, scheint meiner Meinung nach noch mehr dafür zu sprechen, den Menschen, die darunter leiden, alle Hilfe zukommen zu lassen, die wir möglich machen können. Denn wir sind in einer globalisierten Welt Teil des Problems. Dass parallel dazu natürlich ein Umdenken und anderes Handeln erforderlich ist, das an die Ursachen geht, dürfte auf der Hand liegen, dabei geht es aber um länger Zeiträume und Hilfe ist jetzt direkt vor unserer Tür (und an anderen Orten ebenfalls) nötig.

Herzliche Grüße

Kerstin Janott

 
Klaus Seebald schrieb am 03.01.2016 - 20:23 Uhr
Lieber Frau Pfarrerin,
erlauben Sie mir Ihnen zu widersprechen. Sie reden so schön über die demokratischen Werte und Prinzipien. Diese sind allerdings schon längst nicht mehr in unserem Land vertreten. Glauben Sie wirklich an diesen sogenannten demokratischen Strukturen??? Wie unsere Demokratie funktioniert haben Sie leider nicht verstanden, es ist nämlich keine Demokratie, sondern eine Art der modernen Diktatur. Die Sorge um die Einwanderer ist verständlich und entspricht unserer Ethik und christlichen Werten. Nur wir vergessen leider dabei, dass diese grenzenlose Nächstenliebe auch zum Nachteil für unsere eigenes Volk werden kann. Wie kann man die Symptome einer Krankheit behandeln ohne die Diagnose richtig zu stellen und die Krankheit richtig zu behandeln??? Es ist unsere falsche Politik, die als Verursacher dieses Problem herausstellt. Wo war die Kirche und wo waren unsere demokratische Politiker, als durch heimliche Einwirkungen aus USA, Saudi-Arabien, Türkei und Katar viele tausende schwer bewaffnete Millionäre über die grüne Grenze des Libanon nach Syrien einsickerten, um mit Hilfe unseren verlogenen Medien einen Volksaufstand zu simulieren, gegen den angeblich bösen Diktator Assad. DA hätten Kirche und Kanzlerin geradestehen können um, gemeinsam mit anderen, dieses riesige Verbrechen zu verhindern, das bis jetzt eine knappe halbe Million Tote und die größte Flüchtlingsbewegung nach dem II. Weltkrieg hervorgebracht hat. Anschließend hätten sich mit 124 Millionen Euro im Monat die Flüchtlinge in den Lagern halten lassen, doch die UNO half durch radikale Senkung ihrer Zahlungen, das Leben dort zu gefährden, da machten sich die Flüchtlinge auf den Marsch nach Europa. Schlepper verdienen sich goldene Nasen, das Ganze ist längst ein Milliardengeschäft, die Finanzmafia verdient auch mit. Aber jetzt überlegt die Bundesregierung allen Ernstes, diesen Schleppern Konkurrenz zu machen und selbst zum Oberschlepper zu werden und nach Syrien kommt die Bundeswehr, ohne UN-Mandat, ohne Friedensabsicht, als Lakaientruppe krimineller ausländischer Interessen. Das selbe Schauspiel spiegelt sich im Konflikt Russland Ukraine. Unsere Politiker unterstützen eine rechtsradikale ukrainische Regierung, pumpt denen korrupten Politikern mit unseren Steuergelder Millionen und das alles im Namen von Demokratie. Und unsere Bürger schauen tatenlos zu und wählen diese Drecksbande. DAS ist entsetzlich!!! Smiley

 
Barbara Schweisfurth schrieb am 03.01.2016 - 17:04 Uhr
Ich schließe mich den Worten von Kerstin Janott ganz entschieden an. Als ich die Grußbotschaft unseres Ortsbürgermeisters gelesen hatte, wusste ich erstmals, was fremdschämen bedeutet. Ich habe mich für diese Worte geschämt. Jetzt hoffe ich, dass der Ortsbürgermeister noch eine Klarstellung veröffentlicht.
Herzliche Grüße von Barbara Schweisfurth, Willkommenheißerin, Langenscheider Bürgerin und solidarische Europäerin

 
Kerstin Janott schrieb am 02.01.2016 - 12:35 Uhr
Als Langenscheider Bürgerin habe ich mit Entsetzen die Worte des
Ortsbürgermeisters im Amtsblatt gelesen.

Neben einem erstaunlichen Unverständnis für unsere demokratischen
Strukturen lese ich hauptsächlich die Sorge unseres Bürgermeisters um seinen
eigenen Wohlstand. Doch solcher Angst begegnet man am besten mit Mut. Hierzu
empfehle ich, wie in meinem persönlichen Schreiben an ihn, die Begegnung mit
den Menschen, die in unserem Land eine neue Heimat suchen und mit den
Menschen, die sich für andere einsetzen.

Denn gute Nachrichten und Begegnungen nehmen die Angst und machen Mut für
die Zukunft. Ich wünsche mir einen mutigen Ortsbürgermeister, der mit
Zuversicht in die Zukunft geht und sein -Wir schaffen das!- nicht nur auf die
LangenscheiderInnen begrenzt, sondern den Blick weitet für das Gute, das
derzeit an so vielen Orten in unserem Land passiert, weil Menschen
verstanden haben, dass wir füreinander sorgen können. (Und ich empfehle,
sich noch einmal darüber zu informieren, wie unsere Demokratie
funktioniert.) Mit herzlichen Grüßen, Kerstin Janott, Pfarrerin.

 
Richard Maus schrieb am 31.12.2015 - 09:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Ich habe Ihr Grußwort zum Jahreswechsel gelesen.
Ich stimme Ihren Ausführungen zu und wünsche Ihnen für 2016 alles Gute.
Richard Maus

 
Manfred Schardt schrieb am 19.12.2015 - 14:30 Uhr
Offensichtlich missbraucht der Bürgermeister von Langenscheid das
Amtsblatt der VG Diez als Plattform,
um rechtspopulistische PEGIDA-Parolen
zu verbreiten, die auf ein seltsames
Demokratieverständnis schließen lassen.
Das Amtsblatt der VG Diez ist ein schlichtes Mitteilungsblatt, in dem, so
sind meine Informationen, politische
Statements nicht erlaubt sind. Hier
nutzt einer sein demokratisches Recht
auf Meinungsfreiheit, um mit abstrusen
und plumpen Behauptungen gegen die freiheitlich, demokratische Staatsform der BRD zu stänkern, in der er sicher, unsere liberalen Grundrechte genießend, wie eine Made im Speck lebt.
Ich gehe davon aus, der Bürgermeister der VGem Diez, Michael Schnatz, schaltet die Kommunalaufsicht ein, wenn er den Beitrag gelesen hat.
Ich hoffe, die Bürger von Langenscheid
haben Herrn Strutt nicht deshalb gewählt, damit er sie zu Weihnachten bzw. Neujahr mit solchen rechtslastigen Parolen beglückt. Wohlgemerkt: so wie Herr Strutt das Recht auf Meinungs-freiheit - zwar am falschen Ort - in Anspruch nimmt, und das ihm auch niemand abspricht, so erlaube auch ich mir, meine Meinung zu den recht seltsamen Ausführungen des Langenscheider Bürgermeisters zu sagen.
Ich hoffe, die Langenscheider Bürger
verzeihen mir, dass ich mich mit einem Großteil dieser Ausführungen nicht anfreunden kann, gerade in der Vor-
weihnachtszeit, wo wir uns auf die
gemeinsamen Grundwerte unserer Gesell-
schaft, zu denen auch Toleranz und
Nächstenliebe gehören, besinnen sollten!

Smiley

 
Marc-Andre Schneider schrieb am 18.12.2015 - 08:43 Uhr
Langenscheidt hat den besten und den ehrlichsten Bürgermeister in ganz Rheinland-Pflaz. Haltet ihn in Ehren!

 
Rebell schrieb am 21.11.2015 - 07:19 Uhr
Hallo, habt Ihr aber ne super Webseite, viel Infos, gut Aufmachung und wunderschöne Bilder. Viele Grüße von den Silberseen bei Karnickelhausen!
Das liegt in NRW zwischen Sythen und Hausdülmen
Der Ort gehört zu Haltern am See
Oder auf alle Suchmaschinen: Karnickelhausen Silbersee
Smiley Smiley Smiley Smiley

 
Herstell Manfreed schrieb am 21.12.2014 - 13:23 Uhr
der MGV Die Quelle Fachingen wünscht allen Sängern und dem Vorstand ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr hoffendlich auf ein wiedersehen am 04. Juli 2015 zu unserm Sommerfest, liebe Grüße Manfred Herstell

 
Werner Stukka schrieb am 06.11.2012 - 14:31 Uhr
Schöne Fotos vom schönen Dirk SteinbacherSmilie

 
 
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